Sonntag, 14. Januar 2018

Der Gnü der spinnt und singt ...

"Du hast ja ein Ziel vor den Augen,
damit du in der Welt dich nicht irrst.
Damit du weißt, was du machen sollst,

damit du einmal besser (leben) radeln wirst."



So, oder so ähnlich 😃

Die ersten 2 Wochen des neuen Jahres sind bereits wieder abgelaufen bzw. abgekurbelt, wenn man auf die 1. Woche zurück blickt.

Meine beiden Radbegleiter unserer Sauerlandtour aus dem Jahr 2016, Christian und Thorsten, meldeten sich sehr unerwartet und fragten nach einer gemeinsamen Rennradrunde. Im Januar? Wie lange?, Wie viel?
Unsicher stimmte ich zu und es wurde eine wundervolle, sehr winterliche Tour bei 6°C un 85 km auf schmalen Reifen 😉



Nee, im Ernst. Mit Winter hat das alles nichts wirklich zu tun und der Jahresstart schlägt alleine in der ersten Woche mit 175 Rennrad-Kilometern ins Buch 


KW1
175 km geradelt
49 km gelaufen
5 gewandert

Wo soll das noch hinführen, fragt man sich da.
Umwelttechnisch und sportlich so und so 😳


Na und wie das dann so ist, wenn man mit solchen ebenfalls bisschen Verrückten unterwegs ist, kommen schnell neue Ideen, die man schon geraume Zeit mit sich rumschleppt.

Ich hatte 2016 beim Treppenmarathon die 111 Runden geschafft, finishte danach die 111 km in Bödefeld und so kam sehr spontan die Idee auf unserer Sauerland-Kaffetrinken-Tour die 222 km voll zu machen, was ja auch gelungen ist.

Nun muss man, oder eigentlich ja nicht, immer noch einen daraufsetzen. Und so entsprang meinem völlig umnachteten Hirn die Idee im Sauerland 333 km zu kurbeln 😲

Und warum musste da doch tatsächlich einer nach der Umsetzung des Projektes fragen?
Nun gut. So ist also ganz fest im Plan ein neues, privates, Ziel hinzugekommen, im Juli konsequent auf diese irre Ding vorbereitet und die geplante Laufpause mit eben dieser Tour gekrönt, sofern nichts dazwischen kommt, was es ausfallen lässt. Radeln ist nicht Laufen und bei Regen werde ich das nicht in Angriff nehmen. Ich will mich ja nicht umbringen 😉



Wir werden also wieder Bad Berleburg für ein Käffchen und Kuchen ansteuern und uns dann durchs Sauerland zurück nach Hessen kämpfen.
Wenn alles klappt werden wir zum Schluss wirklich die 333 km und ca. 4800 pos hm auf der Uhr stehen haben.

Ich würde mich riesig freuen, wenn das so stattfinden wird und bin so wieder bei meinem Zitat:
"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht (oder radelt) immer noch geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt."

Es ist eben wirklich so: 
Wer sich bewegt, bewegt was!
Und wenn es am Anfang nur Ideen sind. Wer ohne Ziel lebt, meines Erachtens, lebt einfach nur so in den Tag. Und das ist nicht mein Ding. Ich hab ja ein Ziel vor den Augen, damit ich mich in der Welt nicht verfahr 😂

KW2
Die 2. Woche blieben die Laufschuhchen auch ein bisschen geschont, sowie auch der Bewegungsapparat. Aber ohne? Nie! 😉 

122 km gekurbelt auf`m Spinning-Bike
56 km geradelt, im Freien, an der frischen Luft 😥
43 km gelaufen
8 gewandert

Euch danke ich herzlich für´s Lesen meines Blog und würde mich freuen, wenn ich euch ein bisschen inspirieren kann, mit dem was ich tue.

Ich verbleibe mit sportlichen Grüßen
Euer Gnü aus Zü

Sonntag, 31. Dezember 2017

Rückblick ...

es gehört inzwischen dazu.
Wie das Salz in die Suppe, so zu sagen 😉



Was wäre es, wenn man nicht über das geleistete nachdenken würde?
Es nicht analysieren, nicht Rückschlüsse zöge?


Vieles wurde erreicht. Einiges nicht.

Ich habe an 10 Wettkämpfen teilgenommen, von denen der 2. Start beim Sächsischen Mount Everest sicher der herausfordernste und auch der erfolgreichste war.

Mein schönster Lauf war ohne Frage der Lauf im Bayrischen Wald beim Arberland Ultra Trail und wird in 2018 wiederholt.

Da der Lauf um Deutschlands größten Binnensee mein 1. Ultralauf war, war 2017 klar: aller guten Dinge sind 3 😁 
Nun wird ein 4. in 2018 draus, denn bei fünfen winkt ne besondere Auszeichnung 😉

Beim Röntgenlauf in Remscheid versagte ich mental und in Bonn kam ich erst gar nicht laufend an 😭

Und doch sind genau das die Erfahrungen, die dazu gehören und man machen muss.

So sind die Ziele für 2018 fixiert und wer möchte, darf hier nachlesen 😉

Zusammenfassend hier nun endlich die nackten Zahlen




Das heißt im Vergleich zum Vorjahr konnte ich meine Laufkilometer zwar steigern, aber zum Nachteil des Rades 😭

Witzig ist, dass ich es ohne wirkliches dazutun auf gleiche Distanz bei Rad und zu Fuß gebracht habe 😤

3885 km gelaufen


3885 km gekurbelt
Insgesamt war ich vom Gefühl her auf dem richtigen Weg 😊


Genau so soll es sein: Laufen und Bewegung sollen Spaß machen und nicht in Stress ausarten. Den haben wir alle doch genug ...

Nun soll es also genug sein und wir werden die letzten Stunden des Jahres sportfrei verbringen 😊

Nächstes Jahr greifen wir dann wieder an. Denn nur wer sich bewegt, bewegt was!
Und sei es vielleicht der dicke Kopf am Neujahrsmorgen 😌

Euch wünsche ich einen guten Rutsch in neue Jahr, danke euch von ganzem Herzen für das Lesen und fleißige kommentieren meines Blog und wünsche euch nur das Beste für 2018, vor allem Gesundheit und das ihr eure Ziele erreichen möget, die ihr hoffentlich aufgeschrieben habt 😉

Mit sportlichen Jahresendgrüßen
Euer Gnü aus Zü

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Setzen. 5 ...

lange habe ich überlegt, wie ich dieses Jubiläum einläuten soll 😃
Mir fiel nichts passenderes ein. Zum ersten Mal 😢


Genau heute vor 5 Jahren wurde der erste Beitrag in meinem Blog veröffentlicht 😃

256 Beiträge sind es inzwischen geworden.
Die Meisten handeln vom Laufen und, nun kommen wir dann doch zum einleitenden Bild zum Jubiläumseintrag, von Menschen, denen ich mit und durch meinen Blog begegnet bin. Viele neue Freundschaften sind entstanden.

Die für mich unfassbarste Begegnung ereignete sich hier, vor der Haustür so zu sagen.
Ich laufe meine Lieblingsrunde über meinen Haus-Trail oberhalb der Straße zwischen Züschen und Geismar. Muss an der Papiermühle die Straße queren und sehe einen MTB-Fahrer in den Feldweg einbiegen, den ich auch gleich nehmen werde. 
Ich rufe ihm zu, denn ich vermutete einen Freund, hatte ihn aber verwechselt. Als ich näher kam stellte ich es fest und kam aber mit dem Radler ins Gespräch.
So nach ein paar Sätzen fragt er mich: "Bist du nicht Gnü? Ich lese deinen Blog."
Hey, er ist ca. 20 Jahre jünger (mindesten) und wer liest hier in der Gegend meinen Blog, ohne dass ich ihn kenne?
So lernte ich Falk kennen und konnte ihm ein paar Hinweise für seinen ersten Marathon in Kassel geben.
Auch heute treffen wir uns hin und wieder, wenn ich meine sonntägliche Brötchenrunde drehe beim Bäcker 😏

Ja. Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.

Viel ist passiert, seit ich meine Erlebnisse hier in Worte fassen.
Das Community-Treffen mit der Google-Com zum Beispiel 2014.
Oder unser damaliger Spendenlauf zum Edersee zu seinem 100. Geburtstag ein halbes Jahr später. Der Com-Lauf in Plau am See, den Guido organisierte oder Regine ein Jahr drauf in Potsdam.

Aber bei all dem geschriebenen und berichteten war nie zu erwarten, was ich mit meinem Blog erreichen würde.

90.000 Seitenaufrufe bis heute 😊
256 Posts
1105 Leser zum Bericht vom Sachsentrail am Rabenberg
1046 Leser zum Treppenmarathon 2017
775 Leser zum Bödefelder Hollenlauf

Euch allen möchte ich heute Danken.
Ihr seid es und eure Kommentare, die mich immer wieder an die Tastatur ziehen, um meine Erlebnisse zu Worten zu formen und machen mich dankbar, so viele Menschen kennen lernen zu dürfen.


Habt Dank dafür und wenn euch mein Motto
Wer sich bewegt, bewegt was!
zu neuen Zielen antreibt, haben mein Blog und ich etwas erreicht.

In diesem Sinne verbleibe ich
mit sportlichen Grüßen
Euer Gnü aus Zü

Freitag, 22. Dezember 2017

Analyse ...

Ana·ly̱·se
Substantiv [die]
gehoben
anaˈlyːzə/
  1. 1.

    die Untersuchung einer Substanz, eines Sachverhalts oder Problems durch die physische oder gedankliche Zerlegung in kleinere Bestandteile.
    "eine chemische/gründliche/wissenschaftliche Analyse durchführen"
  2. 2.
    kurz für „Psychoanalyse“.

Nutzen wir sie nicht, nutzen wir vielleicht vorhandene Potenziale zu wenig.

So nutze ich sie am Ende eines Arbeitsjahres, um zu kontrollieren, wo ich besser werden kann oder besser werden muss.

Auch im Sport tut man dies. Ich auch.


Und so musste ich feststellen, dass die Treppe eben wirklich die Welt bedeutet.
Sie ist ein Indikator dafür, wie das Jahr laufen wird.

2016 habe ich 111 Runden erlaufen und diese als Grundstein für den Bödefelder Hollenlauf genutzt, und da 111 km erlaufen.

2017 sollte meine neue Bestmarke bei 140 km landen. Erreicht habe ich sie verletzungsbedingt nicht 😟

Dabei hätte ich es wissen müssen.
Denn die geschafften Runden im April auf der Treppe, die eben die Welt bedeutet, waren ...

118

Und wo musste ich beim KoBoLT aussteigen?

Nach 118 km

😂😂😂

Womit bewiesen wäre: die Treppe ist der Indikator und die Welt ist rund 😂

Somit bleibt abzuwarten, was 2018 passiert, wenn ich nicht auf der Treppe starte 😓

Irgendwie habe ich glaube ich zu viel Gedanken im Kopf 😉

Euch wünsche ich eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit, lasst euch das Gänslein schmecken, genießt die Zeit im Kreis der Lieben und lasst die Laufschuhe nicht im Keller verhungern.

Denn wie sage ich immer?
Wer sich bewegt, bewegt was!
Und wenn es das gefüllte Wänstchen mit dem Gänschen ist 😁

Mit sportlichen Grüßen
Euer Gnü aus Zü

Donnerstag, 30. November 2017

wo die Reise hingeht ...

ich habe es versprochen 😊


Ich habe versprochen, dass der KoBoLT für mich ein Wegweisen sein wird wohin meine läuferische Zukunft geht.

Und es kann nicht immer weiter gehen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Viele, die man kennt oder von denen man liest, muss es wohl so sein. Klar will/muss man seine Grenzen kennenlernen, erleben. Aber wo soll das Enden?
In einer Sackgasse?
Krankenhaus?
Unlust?


Und genau das Letztere ist es, was nicht passieren darf. Da soll das Laufen für mich nie enden.
Und das habe ich im Anflug auf dem Rheinsteig erlebt. Es kam Unlust auf. Von daher war die Verletzung eigentlich ein Seegen. Oder kam die Unlust durch die Verletzung? Oder war die Unlust der Auslöser zur Verletzung?
Fesselte sie mich doch, zum Glück, nicht ans Bett, so doch auf das Sofa und den Schreibtisch und die Gedanken kreisten.

Was wirst du nächstes Jahr tun, Gnü?
Das Ergebnis hängt nun vor Augen 😉

Ich hatte viel Zeit und Ruhe und konnte so genau in mich hinein hören was ich will. Was mein Gefühl will. Was meine bessere Hälfte vertragen kann, ohne immer Angst haben zu müssen. 💕
Ich werde das tun, was mir richtigen Spaß bereitet.

Anspruchsvolle Landschaftsläufe. Sicher auch über die Wohlfühlgrenze hinaus, aber nie bis zur Unlust 😔

Die ersten Anmeldungen für 2018 sind raus und es wird auch wieder der Nordhessencup angegriffen.

Dann hoffe ich in Frankreich starten zu dürfen, was nicht zweifelsfrei feststeht. Diese Freigabe fällt Ende Dezember und ich sehe eigentlich keinen Grund warum nicht.

In der Vorbereitung zu meinem 1. Etappenlauf wird es auch einen neuen Marathonort an der Saale geben und dann bin ich sehr gespannt, wie die Bergischen 5 laufen.

Mein 1. Etappenlauf wird mich durch mein Vertriebsgebiet führen und ich freue mich sehr, sehr, sehr darauf.
1. Tag mit 50 km und 750 Höhenmeter durchs Eifgental zum warmlaufen
2. Tag mit 60 km und 1350 Höhenmeter über den Röntgenweg
3. Tag mit 70 km und 1660 Höhenmeter auf dem Klingenpfad
4. Tag mit 50 km und 1600 Höhenmeter auf dem WupperbergTrailMarathon
5. Tag mit 45 km und 1045 Höhenmeter zur Dhünntalsperre zum auslaufen

😂😂😂

Dann werde ich natürlich auch noch Freunde treffen. Auf dem Weg zum höhsten Gipfel Sachsens oder wieder auf die Höhen des bayrischen Waldes. Und nicht zu vergessen um Deutschlands größten Binnensee zum 4. Mal 😊

Weg mag darf gern hier nachlesen und vielleicht kann ich so dem einen oder der anderen ein paar kleine Tipps geben, was für mich schöne und machbare Läufe sind. Denn es muss nicht immer im Wettrüsten enden. Das tun die da oben schon zur genüge 😭

In diesem Sinne danke ich euch wieder mal ganz herzlich für´s Lesen meines Blog, freue mich, wenn ihr wiederkommt und wenn wir uns mal irgendwo im realen Leben treffen. Denn das ist das Allerschönste.

Mit sportlichen Grüßen
Euer Gnü aus Zü