Mittwoch, 22. November 2017

(fast) am Ende einer Reise ...

oder:
Wenn jemand eine Reise tut ...


Ja. Da kann man was erzählen.
Aber das Zitat, desto weiter ich reise, desto näher komme ich an mich heran, ist passender.

Ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, als ich die Einladungs-E-Mail zu meiner nächsten Reise bekam: 

"... das Team KoBoLT hat die Verlosung der Startplätze am Freitag (07.07.2017) vorgenommen.
Du hast einen Startplatz gewonnen!
..."

Wir saßen gerade sehr entspannt am Pool in Lanzarote und mir schlief sprichwörtlich das Gesicht ein.
"Du, Schaaatz ..." 😌
Nie im Leben hatte ich damit gerechnet, und um genau zu sein, ich hatte es vollkommen verdrängt.

Auf einmal hatte ich ein Ziel. Eine Mission.
Und weil der Gnü so ist wie er ist und alles als eine  (mehr oder weniger) kleine Reise zu sich selbst betrachtet, entstand der Plan im Kopf und nach und nach im Kalender, den KoBoLT in Angriff zu nehmen und nicht nur einfach dabei zu sein.

Wie bereitet man sich vor, wenn die Stecke 140 km betragen wird und das auch noch im November, mit allen Widrigkeiten, die nun mal im Winter auf einen zukommen können/werden.

Zum Glück hat man ein paar erfahre Läufer im Netzwerk und bekam ein paar wirklich gute Tipps.
Sei es Essen, Gepäck oder einfach nur ob Stöcke zu empfehlen sind oder nicht. 😊

Der Plan, der ohne die sonst üblichen Tempoeinheiten auskam, dafür viele lange Läufe und 3 Wettkämpfe vorsah, von denen einer gehörig in die (Lauf)Hose ging, bereitete mir am vergangenen Sonntag, nach dem Revue passieren lassen, eine richtige Freude und ist doch gaaaanz sicher als ein Zeichen zu werten.


In den 8 Wochen (eigentlich 7) der Vorbereitung habe ich genau 1000 km, über alle Aktivitäten betrachtet, gesammelt und "ganz nebenbei" mit meinen (nur den) Laufeinheiten den Mt. Everest bestiegen. Genau 8848 hm. Das entspricht genau meinem Minimalziel 100 Rnd. beim Sächsischen Mt. Everest im April, was mein bisher längster Lauf über 24 Stunden war. Nun kommt also meine bisher längste Distanz über 140 km. In welcher Platzierung?

Die Klamotten sind gepackt und im Kopf kehrt so langsam Ruhe ein.
Alles ist getan. Nichts kann mehr getan werden. Jetzt zählt´s 😅


In 2 tagen werden werden wir also im Bus sitzen und nach Koblenz fahren, um möglichst alle unversehrt wieder in Bonn zu landen.

Was das bringt? werden einige fragen.
Nun, es ist eine Reise zu sich selbst. Es öffnet dir die Augen, was du leisten kannst, wenn du willst. Wenn du konsequent daran arbeitest. Auf ein Ziel fokussiert bist, es nicht aus den Augen lässt.
Ja.
Es kann kalt werden.
Es wird dunkel sein.
Es kann regnen.
Du wirst ins Zweifeln kommen und doch werde ich diese Reise zu Ende bringen.

Was kommt danach?
Ich weiß es nicht. 

Ich mache so viel von dem Lauf abhängig.
Wie ich mich fühlen werde.
Wie es mir gehen wird.
Wie ich ankommen werde.
Erhobenen Hauptes mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht, oder am Boden zerstört.

Dann wird entschieden, was 2018 und die weiter (Lauf)Zukunft bringt.

Euch danke ich wie immer ganz herzlich für das Dabei sein auf meiner Reise und das lesen meines Blog.


Sportliche Grüße in die Weiten der Republik
Euer Gnü aus Zü

Montag, 30. Oktober 2017

Finish ohne Ende ...

oder Ende ohne Finish 😟


Auch wenn es die Meisten nicht verstehen. Ich habe eine Medaille und eine Urkunde und doch nicht beendet.

War es doch nicht mein Ziel einen Marathon zu finishen.
Das Ziel war ganz klar 63 km 😩

Da so viele Fragen, ob es mir gut geht, ob ich verletzt sei, aufkamen, möchte ich versuchen, mich zu erklären, ohne ins Detail zu gehen.

Es waren die ganze Woche schon die Zeilen von Fury in the Slaughterhouse, die mir durch den Kopf gingen ...

Dies ist nicht die richtige Zeit für Fragen,
und auch nicht die richtige Zeit für Tränen.
Dies ist nicht die Zeit zu schlafen, jetzt wo wir gerade kämpfen,

und dies ist nicht die Zeit zu sterben.

Stell dir vor, du bekommst eine Diagnose, die mit gar nichts darauf hindeutet, dass du Angst haben musst.
Du wirst alt werden können, du bist in keiner Risikogruppe. Kein Übergewicht, kein Herzinfarktrisikopatient, Nichtraucher, keinen Alkohol, Sportler.
Und doch bleibt ein unkalkulierbares Risiko ...
Einer von 100.000 bei denen dies diagnostiziert wird ...
Keine Ursache bekannt ...
Kein Medikament auf dem Markt ...
Du musst damit leben und kannst nur eins tun: watch and wait!
Nicht mehr und nicht weniger.

Um vielleicht ein bisschen mehr zu erfahren, neue Chancen zu bekommen, fuhr ich am Sonnabend zu einem Info-Tag und hätte es sein lassen sollen.
Denn das Kopfkino ist ein unkalkulierbares Ding ...
Nachts vom Seminar geträumt ...
Morgens als erstes daran gedacht ...
Nach 35 km ...

Es lief so gut los.

Sonntag Morgens in Remscheid 😊

Das Unwetter hat den bergischen Kreis einigermaßen verschont. Bisschen Regen. Kühler geworden.

Parkplatz direkt vor der Sporthalle bekommen.
Startnummer bereits am Vortag abgeholt.
Stressfreier geht´s gar nicht mehr 😃

Als ersten Jens gesprochen, Ron ebenso. Zuletzt sahen wir uns in Wernigerode.



Corinna und Alex getroffen.


Alex hatte mich vor genau einem Jahr in Bad Salzuflen auf der FMB besucht. Vielleicht klappt es dieses Jahr auch wieder?!

Mit Michael und Andreas schon vor langer Zeit, als Ultra-Novizen so zu sagen, durch den Kellerwald gerannt.
Beim Brocken-Marathon vor 14 Tagen schon getroffen. In Remscheid dann mit Bild 😆


Vergeblich nach Andreas und Gerd Ausschau gehalten 😢

Pünktlich 8:30 fiel der Startschuss. Andreas und ich blieben zusammen. In 4 Wochen haben wir bereits ein gemeinsames Date in Bonn 😲 und konnten ein paar Dinge bequasseln.

In gemütlichen 5:50/km höppelten wir durch Lennep, um nach ca. 5 km Fahrt aufzunehmen. War mir doch etwas zu langsam.

Die folgenden Bergauf- und Bergabpassagen liefen richtig gut.
Letztens meinte mein Kollege beim gemeinsamen Lauf in Amberg: der läuft wie´n Flummi die Berge runter.
Ja. Das Fetzt. Macht Spaß. 
Auch bergauf kann ich konstant bleiben und konnte einige Schnaufende einsammeln.

Bis km 21, dem ersten Ziel beim Röntgen-Lauf, lief es einfach nur perfekt.

Die Strecke ist gut besucht und nicht so laut, wie man das von Stadtmarathons kennt. Fetzig. Leute nett. Alle gut drauf. Und das an einem Sonntagmorgen 😃

Die Zielgasse den Halbmarathonies überlassen und rechts gehalten. Der Sprechen nennt deinen Name, deinen Wohnort, die Zuschauer applaudieren. Du läufst weiter.

Das 2. Drittel unter die Füße nehmend. Stürmisch war es nur außerhalb des Waldes. Im Wald ist´s angenehm. Nur kalt, manchmal sehr kalt. Ich bin ein Weichei ...

Und Gedanken kommen auf.
Kalte Fingerspitzen. Durchblutungsstörungen. Griff zur Nase. Nein. Kein Bluten. Keine geschwollenen Hände. Wasserlassen klappt auch ...

Und doch ist bei km 30 der Stecker wie gezogen ...
Verpflegungsstand bei km 33.
Noch 30 km bis zum Ziel ...

Bis Kilometer 35 noch ok. Dann platzt die Bombe.
Ich kann an nichts anderes denken. Der Kopf macht zu.
Kein Horrorszenario. Und doch zu.
Ich gehe, versuche runter zu kommen. Laufe wieder an. Beobachte einen Habicht, der über uns kreist und seinen markanten Ruf ins bergische Land stößt. Denke an meinen Habichtswald zu Hause.

Auch keine wirkliche Lust die Kamera zu zücken. Wiederwillig machte ich ein Bild an der Müngstener Brücke, auf die ich mich so freute.
Auch die sonst so geliebten Downhillpassagen liesen das Herz kalt 😢 

Kilometer 37 die erste Erwägung eines DNF ...
Kilometer 39 stand der Entschluss fest ...
Aus!
Vorbei!
Ende!

Startnummer ab und ins 42,195-km-Ziel gegangen.

Die mich überholenden waren so lieb. Versuchten sie doch mich zu motivieren. Mich zum Laufen zu bewegen. Aber Nein.
Wenn dir der Arm fehlt, ein Bein, du kotzend am Streckenrand liegst, weiß jeder was los ist.
Die Gedanken im Kopf sieht man nicht.
Meine Krankheit sieht man nicht.
Watch and wait ...

Der Stadionsprecher sieht mich kommen:
"Der Mann in Rot."
"Ohne Nummer."

Wer Ahnung hat, wüsste was das heißen soll ...
Die Zuschauer applaudieren.
Mir ist einfach nur zum Heulen.
Jemand will mir eine Medaille um den Hals hängen. 
Ich zieh den Kopf weg und nehme sie in die Hand.
Ich habe sie mir nicht verdient.
Sie nicht gewollt.
Jeder, der hier sein Ziel hatte, hat sie sich erarbeitet. Verdient. Verdient Respekt.

Stopp-Taste an der Suunto.gedrückt.
4:11h 😢

Ich schleiche zum Bus.
5 Minuten muss ich die fröhlichen Menschen, Finisher, aushalten.
Dann schließen sich die Türen.
Und meine Pforten öffnen sich ...
Die Tränen schießen.
Ich sollte nicht hier im Bus sein.
Ich sollte da draußen sein.
Nicht wegfahren.
Sollte laufen.

Ich muss mich hocken.
Kann nicht stehen.
Die Beine geben nach.

Jemandem fällt es auf und kommt zu mir. "Ist alles in Ordnung? Kann ich helfen?" 
Nein! Nichts ist in Ordnung. Aber helfen kannst du mir nicht. So leid es mir tut. So sehr freut es mich auch.

Die Fahrt scheint nicht vergehen zu wollen. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis wir am Sportzentrum ankommen.
Ich springe aus dem Bus und laufe zur Sporthalle.

Corinna hatte meinen Post gelesen und nach mir gefragt. Sie sei auch schon da.
In der Halle fingen wir uns auf. Wie unsere Handgelenke verrieten, haben wir eine Gemeinsamkeit ...


Nach der heißen Dusche und einem sehr verständnisvollem Gespräch ging es uns, mir auf jeden Fall, deutlich besser und ich machte mich auf den Heimweg. Dankeschön Corinna ...

Einen Vorteil hatte der Abbruch auf jeden Fall: ich würde unsere Tochter noch sehen, die zu Besuch ist, denke ich 💕

Zu Hause angekommen, mit der Herzdame die Erlebnisse vom Sonnabend geteilt und nach einem leckeren Carbo-Loading mit sehr gesundem 2015er-Traubensaft 😊 ging es dem Gnü schon wieder sehr viel besser.


Damit haken wir das ab. Werden schön waiten und watchen und weiter latschen 😁 #LaufenIst(Über)leben

Ich danke allen von ganzem Herzen der Nachfrage und für das Lesen meines Blog, was ja nicht nur ein HippHippHurra-Blog ist, sondern ein bisschen Tagebuch.
Und es ist einfach nicht jeder Tag Friede, Freude, Sonnenschein.

Macht´s alle gut, bleibt schön und gesund und wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst freue ich mich noch mehr.

Euer Gnü aus Zü

Samstag, 21. Oktober 2017

Glück und Dankbarkeit ...




Ich besuchte in der vergangenen Woche meine Frau auf Arbeit und gemeinsam nutzen wir die Mittagspause, um die letzten Sonnenstrahlen bei einem Käffchen und einem Stückchen Kuchen zu genießen.
Dabei las ich das Zitat auf ihrem Tresen und es ging mir beim vergangenen Marathon durch Dresden nicht aus dem Kopf.

Es war mein 3. Start in Dresden. Mein 18. Marathon seit 2012 und es sollte mein letzter Stadtmarathon sein.
Doch bei der Dankbarkeit, die ich im Ziel empfand und als der glücklichste Mensch am Sonntag nach Hause fuhr, bin ich mir da gar nicht mehr so sicher 😏

Wie das?
Erfahrt ihr im neuen Beitrag zum 
19. Piepenbrock Dresden-Marathon. 

Bei mir ist es mit der Planung so, dass ich mir 2 Highlights für das Jahr aussuche und jeder Wettkampf im Jahr ist ein Stück auf dem Weg zum Highlight.

Das sollte im Frühjahr der Treppenmarathon in Radebeul seiin und für des 2. Halbjahr bin ich so ein bisschen zum Höhepunkt gekommen, wie die Jungfrau zum Kind, so zu sagen.
Ich meldete mich, ein klein bisschen naiv, zum KoBoLT an und als wir ganz entspannt in Lanzarote am Pool dösten, schlief mir beim Erhalt einer E-Mail buchstäblich das Gesicht ein.
Man hatte mich tatsächlich in den Kreis der Starter aufgenommen und ich musste einen Plan machen, wie ich wohl 140 km im November auf dem Rhein-Steig schaffen werde.

Also bot es sich schließlich an, den Brocken-Marathon, Dresden und den als nächstes anstehenden Röntgenlauf dazu zu nutzen.
Eine echte Marathon-Vorbereitung, wie ich sie in den vergangenen Jahren absolviert habe, fand nicht statt. Vielmehr ist das Laufen im Wettkampf eher der Disziplin förderlich, nicht zu trödeln und nicht mal einfach auf die Pausen-Taste zu drücken 😲

Wir fuhren am Sonnabend sehr entspannt Mittags aus Gnü´s Revier los, mit Ziel Marathon-Messe.
Die Herzdame wurde bei den Schwiegies abgesetzt und weiter ging´s zum Messezentrum.

Bei der Dealerin des Vertrauens neue Socken erstanden und so für das kommende Jahr ausgestattet. Für´s erste wenigsten 😆


Dankeschön, Carola, für die perfekte Beratung. Da merkt man, wer mit Leib und Seele Verkäufer ist 👍

Mit den neuen Errungenschaften, ich hätte den Stand leerkaufen können, machte ich mich auf den Weg zur Familie, die auf mich mit dem Abendessen warteten.

Lecker Essen, mal nicht PPP (Peter´s Pasta Party) dafür hat Omi aber für das Auffüllen des Speicher gesorgt.
Der Abend endete mit vollgefressenem Wänstchen und 4 Bieren 😵

Der Wecker bimmelte und nach gemeinsamem Frühstück machte ich mich auf den Weg.
Auch als Dresdner ist es bei dem Bauboom schwierig einen Parkplatz zu finden und seit meinen Ortskenntnissen sind ja schon ein paar Jahre vergangen 😌

Am Alten Kraftwerk fand ich aber einen und was sind schon 1000 Meter bis zum Start.
Nur 1000 Meter hin, 42000 Meter Laufen, 500 zum Start, zur Klamottenaufbewahrung, zur Dusche ...
Es summiert sich 😱

Noch mal über die Messe und bei Webinero nach dem Befinden fragen.



Langsam wurde es dann auch Zeit, sich in das Outfit zu werfen und den Start suche, der wegen der Bauarbeiten auf der Marienbrücke verlegt wurde.



Am Block "B" angekommen und sehr einsam gefühlt, traf ich Carmen, Jörg und Karsten.
So vergingen die Minuten wie im Flug und durch die Verspätung des Topp-Läufers fiel der Startschuss mit 5 Minuten Verspätung.

Da die Marathonis und die Halbmarathonläufer gemeinsam starteten hieß es aufpassen und nicht überziehen.
Aber wie das immer so ist 😉

Der Blick auf die Uhr sagte nach 2 km: viel zu schnell, aber es lief. Also der Gnü lief und fühlte sich wunderbar.

Die Strecke ist einem beim 3. Start nun auch ein bisschen bekannt und man weiß, was wann kommt.
Und der Hammer würde kommen. Spätestens in Runde 2 auf dem Käthe-Kollwitz-Ufer.

Durch die Innereneustadt und vorbei an vielen Szene-Kneipen ging es zur Garnisonskirche.
Hier fanden, früher wenigstens, die Tonaufnahmen des Dresdner Kreuzchores statt, in dem mein Bruder sang.

Es folgte das für mich schlimmste Stück: Einlauf in den Tunnel und Aufstieg zur Waldschlösschen Brücke.



Zum einen hat sie Dresden zur Aberkennung des Weltkulturerbes verholfen und mir fast zum Hörsturz 😕

Muss man denn wirklich am Ende des Tunnels eine Samba-Truppe positionieren?
Ich denke nicht und steckte mir die Finger in die Ohren. Läuft sich zwar doof, ist aber die einzige Chance dem Lärm Abhilfe zu schaffen.

Über die Brücke und auf die Fetscherstraße mit den ersten schweren Gedanken. Vorbei am der Uni-Klinik, in der Mama bis zum bitteren Ende gegen den Arsch Krebs gekämpft hat.

Kurz danach auf der rechten Seite die Container-Burg, wo mal die Hallen meines erster Arbeitgebers standen.
Dahinter die Silberware, wo Mama als Betriebs-Friseurin den Angestellten Montags die Haare schnitt. Ja. Es gab schon gute Sachen in der DDR.

Über die Kreuzung weiter und rechts meine erste Wohnung, die wir 1993 gen Westen verließen.

Durch den großen Garten und der Gnü kannst nicht lassen, das Handy zu zücken 😉


Zurück in Richtung Fetscherplatz und vorm Abbiegen in die Striesener Straße kommt mir Torsten entgegen. Kurzer Gruß und "Hallo, Du packst das!"

Runter zum Terrassenufer, entlang der Anlegestelle der weißen Flotte und den Dom vor Augen.
Auch hier wieder Erinnerungen an vergegangene Kindheitstage.

Vor uns war nichts sicher und Dresden hatte genug zu entdecken. Zum Beispiel die Hochschule für bildende Kunst, wo ein Fenster seinerzeit offen stand und bei uns Jungs war die Neugierde einfach zu groß. Wir mussten herausfinden, was da verborgen stand.
Auch wenn wir viel Blödsinn gemacht haben; wir haben nie etwas zerstört oder beschädigt und wir hatten Respekt.

2. Runde.
Am Italienischen Dörfchen links halten und Getränkestand mitnehmen. Über die Augustusbrücke und am 1. Interhotel Dresdens vorbei.

Mit Rückenwind geht´s am rechten Elbufer entlang in Richtung Waldschlösschen-Brücke.

Am Rosengarten vorbei. Ein Pimpf, der neben mir her lief und Schritt hielt.
Er lies mich nur kurz am Diakonissenkrankenhaus an den aufgegebenen Kampf unseres Vaters denken. Der Junge lies sich zurückfallen, weil sein Vater hinten auf ihn wartete.

Wieder über die Waldschlösschen-Brücke und dieses Mal ohne Samba-Lärm.
Hinter der Brücke rechts auf das Käthe-Kollwitz-Ufer. Gerade kommen mir die 3:00 Stunden Zugläufer entgegen und ich merke mir die Uhrzeit.

Rechts ab und die Lothringer Straße gekreuzt, welche unser Weg vom Elternhaus zu "unserer" Elbe war als Kinder. Sei´s zum Drachensteigen oder Butterbemmen werfen 😃

Dann das Brett! Wende und gegen den, recht starken, Wind zurück. Ein Läufer lief zu mir auf und ich hängte mich an ihn dran.

Die Zeit bis zum Punkt, wo mir die 3h-Läufer entgegen kamen, betrug 16 Minuten. Oh ha. Das wird was!

Bis zur Fetscherstraße blieb ich am Laufkollegen dran, dann lies ich ihn ziehen und kämpfte weiter.

Wieder in den großen Garten, doch dieses Mal recht einsam ohne die Halbmarathonis.

Am Straßburger Platz Verpflegung fassen und richtig gut am Müsliriegel verschluckt.
Gehustet, nach Luft geschnappt, nichts zum Spülen 😢.
Weiter!

Fetscherplatz erreicht und wieder links auf die Striesener Straße. Ich kämpfe und doch ist es die Oma, mit der Mundharmonika, die mir ein Lächeln entlockt, wie so viele andere Menschen, die uns an der Strecke Anerkennung zusprechen.
Oder die beiden Mädchen mit dem Plakat: "Papa, Du hast es so gewollt!" Unweigerlich muss ich lachen und an meine Kinder denken 💗

Dann sehe ich tatsächlich Hartmut vor mir?
Ich laufe an ihm vorbei, wir reichen uns die Hand, ich drücke ihm die Daumen.

Weiter zur Steinstraße, wo wir Schwimmunterricht hatten.
Links. Zum letzten Mal auf das Terrassenufer.

Plötzlich stehen die Schwiegis an der Seite. Leider nur ein kurzes Hallo und Winken. Endspurt.  Die letzten knappen 2 Kilometer und dann ist sie endlich da, die Zielgasse.

Links um die Kurve. Und da stehen Thommy, Harry und Jens. Was freue ich mich, sie zu sehen.
An die Seite und Abklatschen.


Rechts und Zielbogen vor Augen.
Meine Augen suchen die Herzdame und zur gleichen Zeit finden wir uns.


Kusshand und schon seh ich links Kerstin und Gunnar. Mehr als ein Winken bleibt nicht, denn da ist schon die Zielmatte und es heißt Stopptaste drücken.
Geschafft!
Medaille um den Hals und hoch zum Ausgang der Liebsten entgegen.

Kuss und Glückwünsche. Unerwartet zeitig. Sie hatte mich noch nicht erwartet.

Kerstin und Gunnar kamen zu uns und zusammen suchten wir Harry und Thommy.


Es war einfach so unglaublich schön, sie alle zu treffen.
So lange war es schon wieder her. Kerstin und Gunnar 4 Wochen zuvor beim ArberlandUltraTrail und Thommy die Woche zuvor bei gemeinsamer Edersee-Umrundung.

Wenn mir nicht immer so schnell kalt werden würde, ich hätte ewig mit euch quasseln können, aber auch die Schwiegis warteten auf uns und den Heimweg hatten wir auch noch vor uns.
Aber den nicht ohne Kuchen 😋



So ist also mein 3. Start ein voller Erfolg gewesen und ich der dankbarste und glücklichste Mensch, den es an dem Tag in Dresden gab.


3:24:55 h und Platz 22 in der AK45 waren völlig unerwartet und lassen auf einen guten Lauf in Remscheid und beim KoBoLT hoffen.
Ich werde berichten 😁

Euch danke ich allen ganz lieb, dass ihr mir den Tag so versüßt habt, für das Lesen meins Blog und freue mich noch mehr, wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst.

Bis zum nächsten Bericht zum KoBoLT verbleibe ich
mit sportlichen Grüßen
Euer Gnü aus Zü

Sonntag, 8. Oktober 2017

ohne wenn, mit Arber ...




Was bin ich? Denke ich mir oft.
Läufer oder Radler?
Ich denke laufender Radler oder radelnder Läufer 😁

Für Läufer gibt es Veranstaltungen, die "muss" man gemacht haben. Dazu gehören sicherlich der Berlin Marathon, Bosten, mit der längsten Tradition oder New York.
Für Radler gibt es diese "must to do" ebenfalls.
Die Cyclassics Hamburg, der Rhön Radmarathon in Bimbach oder der Arber Radmarathon, den es immerhin seit 1985 gibt.

Wenn man nun so ein Zwitter ist wie ich, der nicht weiß, ob er lieber radelt oder besser läuft, der nutzt einen Mix aus beidem und kann sich darüber freuen, dass so toller Lauf im Bayrischen Wald in die 2. Auflage ging.

Über die Kontakte in FB wurde ich angefixt und meldete mich kurzer Hand für den 2. ArberlandUltraTrail in Bodenmais an.

Allerdings hatte ich nicht auf die Entfernung aus Gnü´s Revier nach Bodenmais geachtet und stellte fest: 500 km anfahrt 😠
Oh no.
Aber wie es der Gnü immer wieder hin bekommt; geht der Weg fast am Ort des Arbeitgebers vorbei und mit ein bisschen Planung konnte ich die Anreise zum Wettkampf mit wichtigen Gesprächen in Amberg verbinden. 😊

Mit Freunden verabredete ich mich natürlich in Bodenmais im Vorfeld und nach der Landung am Übernachtungsplatz mit dem Space Shuttle begab ich mich auf die Suche der Startnummernausgabe.

Hatte ich den Schlafplatz recht clever gewählt und mich in der Nähe der kostenlosen Duschmöglichkeit für nach dem Lauf platziert, hatte ich die Startnummernausgabe nicht wirklich auf dem Schirm.
Im Pfarrhaus. Jo. Sollte eigentlich in der Nähe zur Kirch sein, doch denkst. So groß wird Bodenmais sicher auch nicht sein, dachte ich, nur leider sind in dem Örtchen mehr Touristen zu treffen, wie Einheimische, was die Frage nach dem Weg schwieriger machte 😣

Irgendwann hatte ich doch eine Frau gefunden die mir den Weg weisen konnte und nach dem Empfang der Unterlagen und beim Warten auf Kerstin und Gunnar kam auch schon Ingmar angeradelt 😊

Immer wieder schön, wenn man sich im wahren Leben trifft und nicht nur in der virtuellen Welt.
Ein bisschen geschnattert und kurze Zeit später kamen Sebastian und Claudia.
Wieder ein frohes Hallo und Berichte über zurückliegende Läufe und kommende. Wie immer also 😊

Kerstin und Gunnar trabten an und wir gingen gemeinsam auf die Suche nach Kaffee und Kuchen. Ohne Kuchen geht gar nichts 😂

Wir fanden einen Italiener am Marktplatz und konnten so schon mal den Startpunkt für den kommenden Tag inspizieren.



Zu uns gesellten sich noch Katrin und Frank. Wir kennen uns nun auch schon etwas länger und sahen uns zuletzt am Kyffhäuser.

Mit schnattern um das Lieblingsthema Laufen verflog die Zeit und wir wollten noch zur Pasta-Party ins Pfarrhaus zurück.

Auch hier gab es (fast)kein anderes Thema außer meinem wichtigsten: wo bekomme ich morgen früh Kaffee her?
Kerstin organisierte das perfekt für mich und bald machten wir uns auf in die Heijabettchen, denn die kommenden 60 km hatten es mit 2500 pos Höhenmetern sicherlich in sich.

Kerstin und Gunnar verabschiedeten sich in ihre Pension und ich machte mich auf den Weg ins Schlafquartier Space Shuttle 😉

Durch's Panoramadach konnte ich in meinen Schlafsack gekuschelt (danke Schatz für den tollen Tipp) den sternenklaren Himmel betrachten, welcher besseres Wetter versprach, als tagsüber gemeldet wurde.

Die kalte Nacht auf meiner kuscheligen neuen und schönen warmen Luftmatratze endete 5:30, denn Start war für 8:00 Uhr angesetzt und ich musste noch ein Parkticket ziehen, was leider nicht funktionierte zu der frühen Morgenstunde und ich verschnabbulierte mein Müsli etwas frustriert.

Im Pfarrhaus hatten die lieben fleißigen Helferinnen tatsächlich an mich gedacht und eine Kanne!!! Kaffee mitgebracht. Ganz lieben Dank!



Nach 2 Tassen im Stehbankett und aufwärmen nach dem Ticketdessaster ging es auch schon zum Start.



Natürlich trafen wir uns alle im heller werdenden Startbereich zum Gruppenbild und gegenseitigen Glückwünschen und fast unbemerkt fiel der Startschuss.

Auf Gunnars Rat hin hatte ich die Windjacke im Rucksack verstaut und so zusätzliches Gewicht zur Pflichtausrüstung.
Denn Regenjacke, 1. Hilfe-Päckchen, Mütze und Handschuh, Streckenplan und Notfallnummer waren Vorgabe und wurden Stichprobenartig kontrolliert. Finde ich gut und richtig, denn auch wenn wir nicht im alpinen Gelände laufen werden, kann auch im Mittelgebirge was passieren.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und so hatte ich die Route natürlich auf die Suunto geladen und auch im Handy bei Locus aktiv. Man weiß ja nie 😉 

Nach kurzen bergab durchs Örtchen ging es schon bergauf.
Die ersten 5 km brachten uns von 630 üNN bereits auf 950. Noch "gut" laufbar, was sich nach Studium des Profils ändern wird 😓


Bis zur "Herausforderung ab km 25 und dem Aufstieg zu den beiden Arbers waren die Höhenmeter noch ganz gut laufbar und die Aussicht über den Bayrischen Wald einfach bezaubernd.


Diese Ausblicke erlebt eben nur, wer sich früh auf den Weg macht und keine Scheu vor dem einen oder anderen Aufstieg hat.

Während manche mit Sticks "bewaffnet" die Anstiege eroberten, war ich ohne unterwegs und denke auch, dass sie nicht zwingend erforderlich sind.
Erforderlich ist allerdings bei manchen ein Waffenschein. Denn der Umgang mit Stöcken ist nicht ungefährlich. Für die dahinter laufenden wenigstens. Und so musste ich leider auch meinen Frust gegen den vor mich laufenden los werden. Sorry, aber ich finde es rücksichtslos, wie manche mit den Dingern fuchteln 😕


Nun gut. Der Kollege (nicht der auf dem Bild) fühlte sich genötigt Gas zu geben und so hatte ich wenigstens freie Fahrt.

Die Strecke war wunderschön.
Kräftezehrende Aufstiege wechselten sich mit technisch anspruchsvollen Downhills ab. Selten war ein "einfaches" laufen lassen möglich. Aber es sollte ab dem großen Arber noch besser kommen.


Bei km 22 erreichte ich mein erstes Gipfelkreuz am Sternköckel auf 818 m üNN.

Weiter ging´s und die Trail nahmen kein Ende 😓




Dann kam km 25.
Der Aufstieg zum Gipfel des großen Arber über den kleinen Arber war einfach toll, wenn auch sehr anspruchsvoll.
Ans Laufen war nicht zu denken und wollte ich auch gar nicht.
Die Ersten Läufer des AuerhahnTrail mit "nur" 35 km kamen an uns vorbei geschossen, im wahrsten Sinne des Wortes. Irre, aber sie hatten ja auch erst ein paar km in den Beinen.


Ab und zu wurde man von Wanderern angetrieben und mit honorierendem Applaus belohnt.


An meinem 2. Gipfelkreuz, am kleinen Arber, musste natürlich ein Bild sein. Ich wäre ja nicht ich, wenn ich einfach so ohne Bild durch die Landschaft stürzen würde 😉 


Einem Wanderer das Handy in die Hand gedrückt, mit Bitte um ein Bild und er meinte: das sei erst der kleine Arber. Na. Ob ich den großen A(r)ber schaffe, weiß ich ja nicht und beide mussten wir lachen.


Man muss einfach mal innehalten (dürfen).
Schließlich bin ich nicht so oft hier. Um ehrlich zu sein: zum 1. Mal im Bayrischen Wald und muss sagen: das könnte öfter passieren.

OK. Es nütz ja nichts, denn die Cutoff-Zeit ist auch nicht zu vergessen.
Also weiter.
Die bis zum großen Arber fehlenden 3 Kilometer schaffte ich natürlich auch noch und musste ein bisschen an den Treppenmarathon denken, was an den Holzstufen lag, die uns die letzten Meter zum Gipfel hinaufführten. 

Boa. Was ne Ackerei 😓
Die ungleichmäßigen Stufenhöhen machten es nicht wirklich einfacher und so wich ich manchmal auf die Seiten aus.
Irgendwann war es geschafft und ich hatte den Gipfel erreicht.


Kurzes Feedback an die Lieben daheim, dass alles IO sei und weiter ging´s.


Natürlich nicht ohne Foto 😉

Doch was dann kam, war noch ne Spur härter, als die Downhills beim KeufelsKopfUltra. Und die waren schon krass.
Aber das hier war krasser.
Muss man eigentlich immer neue Superlative einsetzten?
An Laufen war, für mich wenigstens, nicht mehr zu denken. Zu technisch wurde die Strecke und nach fast 40 km kommt auch ein bisschen Müdigkeit in die Beinchen 😟


Kein gleichmäßiger Schritt. Wie die Bergziegen das schafften, die mich überholten, weiß ich nicht.
Nun gut. Viele hatten die Startnummer vom AuerhahnTrail. Aber unfassbar, wie die hier sprangen und hüpften. Respekt 👍

Ich nahm vorsichtig Schritt für Schritt und erreichte nach 41 km den großen Arbersee.


Für mich ein "wichtiger" Meilenstein. Denn hier gab es zur Belohnung für den Gnü aus Zü die Dose Espresso aus dem Rucksack.

Der Lauf im Hunsrück beim KeufelsKopfUltraTrail mit der Eigenversorgung hat mich auf die Idee gebracht, sich eine Belohnungen zu gönnen. Und so´n Espresso ist sensationell 😋
Auf die Dose und rin in den Kopp und weiter ging´s.

Die Verpflegung des Laufes war richtig gut, wenigstens für die an der Spitze laufenden, wie man später in den sozialen Netzwerken lesen musste.

Melone, Banane, Nüsse, Brote und Käse. Salzstangen, Datteln, Cola, Iso, Tee und Wasser. Und Haribo natürlich.
Man musste wie immer aufpassen, dass man nicht zu nimmt 😋😀

Weniger anspruchsvoll wurde die Strecke aber keines Falls.

Wieder ging es bergauf und die Marathondistanz hatten wir bereits hinter uns und eine offizielle Ultradistanz in den Beinen.


Kilometer 50 holte mich dann leider auf den Boden der Realität zurück.
Während ich im Laufe meiner Ultra-Läufe die Stärke entwickeln konnte hintenraus wieder konstant laufen zu können, wurde aus dem Plan hier leider nichts.
Nasenbluten 😕
Mal wieder.
Das 2. Mal nach meinem Erlebnis in Bödefeld.
Heute jedoch nicht warm und schwül, so doch die Vermutung, wo es her kommen kann.
Also keine Info nach Hause, um die Lieben nicht zu beunruhigen und überlegen.
Aufgabe, oder mit Bedacht weiter?
Hier war die letzte Chance auszusteigen. 

Gnü? Was nu?
OK.
Gas raus und weiter.
Die Entscheidung fällt nie leicht. Doch 10 km bergab stellen keine Herausforderung mehr dar. Zur Not wird gegangen, aber DNF? Nein. Das stehe ich dir nicht zu, du Arsch, dachte ich bei mir und musste leider 3 an mir vorbei lassen, was nicht schlimm ist, aber schon eine neue Erfahrung, so kurz vorm Ziel überholt zu werden, anstatt zu überholen 😒

Die Musik und die Stimme des Zielsprechers waren bereits 5 km vorm Ziel zu hören und können deprimierend sein, wenn du weißt, wie lang sich 5 km ziehen können.

Irgendwann war Bodenmais erreicht und man wird von fleißigen Helfern und der Feuerwehr in Richtung Marktplatz geleitet.

Leider sind wenige Zuschauer am Weg, und das sonst aufkommenden Glücksgefühl bleibt ein bisschen auf der Strecke.

Die letzen 100 Meter und der Zielsprecher kündigt mich an.
Wenige, die davon Notiz nehmen und meine Freunde sind sicher alle hinter mir.

Dann ist das Ziel erreicht und du bekommst die handgefertigte Medaille umgehangen.
Eine sehr schöne und mit Bezug auf die Region. Sind hier doch in der Vergangenheit etliche Glasmanufakturen entstanden und konnte auf eine alte Tradition des Silberbergbaus zurückblicken.


Aber als Holland-Fan musste ich die umgehängte mit blauem Glas in eine mit orangen tauschen 😊 

Zum Schuss bin ich doch sehr zufrieden und mit Platz 51 gesamt, Platz 48 unter den Männern, sowie Platz 9 in der AK 45 sogar in den Topten bei 182 Finisher.



Der Fußmarsch zum Space Shuttle und die heiße Dusche weckten die Lebensgeister und nach dem Eiweißdrink machte ich mich auf den Heimweg.

Alle Freunde sind auch im Ziel gelandet und konnten ihre Vorjahresergebnisse deutlich verbessern, wie zum Beispiel Kerstin mit über 1 Stunde 👌

Die Fahrt zurück in Gnü´s Revier verlief Staufrei und war ganz OK.

Was nun kommt ist in Gedanken noch nicht wirklich greifbar. Denn 140 km im November beim KoBoLT über den Rhein-Steig scheinen noch so weit weg 😟

Die ersten Tage nach dem Arber wurden mit Laufpause auf dem Rad verbracht und so sind wir wieder am Eingang zum Post: laufender Radler oder radelnder Läufer?
Beides. Ich liebe einfach, draußen zu sein und mich zu bewegen 😌

Euch danke ich ganz herzlich für das Lesen meines Blog, freue mich, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst und wenn ihr wieder kommt.

Ich verbleibe mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik
Euer Gnü aus Zü